Gewerbeobjekt – Sicherheit und Einbruchschutz im Gewerbe

Gewerbeobjekt Schaufenster

Schaufenster im Gewerbeobjekt mit eingeschlagener Scheibe

Massive Hauswände bieten in der Regel einen ausreichenden Schutz vor Einbrüchen.

Eine Tür mit Mehrfachverriegelung auch. Doch das Schaufenster eines Ladenlokals, eine einfach erreichbare Terrassentür oder ein Fenster eines Bürogebäudes im Erdgeschoss sind nicht ganz so sicher. Sie bilden eine Schwachstelle, die von Einbrechern gerne zum Einstieg oder zum Ausräumen der Auslage genutzt wird.

Gewerbeobjekt – hohes Einbruchsrisiko in der Nacht und am Wochenende

Ein Gewerbeobjekt wird selten an Werktagen tagsüber von Einbrechern aufgesucht. Viel eher versuchen Einbrecher ihr Glück nachts und am Wochenende, wenn keiner im Büro, dem Ladenlokal, der Gaststätte, der Werkstatt oder in der Lagerhalle anwesend ist.

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Ein Einbruch in Ihr Gewerbeobjekt kann für Sie existenzbedrohend sein. Gestohlene Computer samt Daten, teure Einrichtungsgegenstände, Werkzeuge und zerstörtes Inventar sind nicht immer schnell ersetzt. Auch wenn alles versichert sein sollte, der Aufwand der Wiederbeschaffung ist hoch und die Nervenbelastung groß. Es ist für Sie immer besser, wenn es zum Einbruch nicht kommt – Vorbeugen hilft!

Schwachstellen im Gewerbeobjekt: Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss

Einbruchschutz-Gewerbeobjekt

Einbruchschutz für Gewerbeobjekte

Bei gewerblich genutzten Gebäuden gibt es in der Regel keine spezielle Anforderung für die Beschaffung von Fenstern und deren Anbindung in die Gebäudefassade. In der Regel handelt es sich um Fensterelemente, die als Rahmenkonstruktion mit dem angrenzenden Mauerwerk verbunden sind.
Bei filigranen Glasfassaden wird auf die Pfosten-Riegelkonstruktion zurückgegriffen. Bei dieser Technik wird auf sichtbare Mauern und Putzflächen in der Gebäudeansicht verzichtet. Die Fensterelemente werden zwischen senkrechte Pfosten und waagerechte Riegel eingebaut.

Aufhebeln und Einschlagen der Scheibe

Fenster werden von Einbrechern am liebsten aufgehebelt. Dabei wird zwischen Fensterrahmen und Fensterflügel ein Keil geschoben, um den Zapfen der Verriegelung aus der Führung zu bekommen. Geeignetes Werkzeug sind zum Beispiel ein Schraubendreher oder ein Holzkeil. Infos. unter: >Tatwerkzeug der Einbrecher <

Der Aufwand für Täter ist dabei gering. Es geht schnell und ist zudem sehr leise. Klappt das Aufhebeln nicht, weil ein Beschlag mit Pilzkopfverriegelung dies verhindert, dann wird immer öfter die Scheibe eingeschlagen. An dem Geräusch der springenden Scheibe stört sich im Wohngebiet schon kaum einer und im Gewerbegebiet nachts oder am Wochenende auch niemand.

Was Sie zur Absicherung Ihres Gewerbeobjektes tun können:

1. Fenstergitter von außen anbringen

Die Fenster zu vergittern ist eine der sichersten Methoden sich vor einem Einbruch zu schützen. Mit einem Fenstergitter wird dem Täter sichtbar deutlich gemacht, hier wird es schwer. Am besten eignen sich dafür stabile Eisengitter, die fest im Mauerwerk verankert werden. Die sind zwar nicht schön, dafür aber sehr effektiv.

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Für Nebentüren gibt es bewegliche Gitter, die entsprechend auf- uns zugemacht werden können. So können auch auf der „anderen“ Seite Ihres Gewerbeobjektes Türen gesichert werden, die sonst für Einbrecher zum leichten Spiel werden.

2. Zusatzschlösser am Fensterelement nachrüsten

Für Fenster und Türen gibt es zum Nachrüsten eine breite Auswahl an Zusatzschlössern. Sie werden als mechanische Sicherung von innen sowohl auf der Bandseite und auf der Schlossseite nachträglich montiert.

Zusatzschlösser erhöhen den Druckwiderstand am Fensterelement (Fenster oder Terrassentür) und erschweren das einfache Aufhebeln erheblich. Im Blogbeitrag ABUS – Einbruchschutz und Sicherheitstechnik finden Sie einige Zusatzschlossvarianten vorgestellt.

3. Fensterscheiben mit Sicherheitsfolien nach DIN EN 356 nachrüsten

Eine gute mechanische Sicherung nutzt Ihnen nichts, wenn der Einbrecher einfach die Scheibe einschlägt und so ins Gebäudeinnere eindringt. Auch für diesen Fall können Sie Ihre Fensterscheiben nachträglich mit einer Sicherheitsfolie aufrüsten.

Sicherheitsfolien sind transparent und werden in der Regel von innen auf die Scheiben geklebt. Zu empfehlen sind Einbruchschutzfolien, die mind. 360µ stark und nach DIN EN 356 geprüft sind. Genauere Infos zu Einbruchschutzfolien finden Sie hier unter: >Sicherheitsfolie<

4. Alarmanlage – Elektronische Sicherheitstechnik im Gewerbeobjekte

Eine Alarmanlage verhindert den Einbruch nicht. Ihre Aufgabe besteht in erster Linie in der Meldung des Einbruchs. Alarmanlagen sind sehr nützlich, auch wenn Sie erst dann reagieren, wenn der Täter bereits zugeschlagen hat.

Besonders gut für Gewerbeobjekte sind Sicherungssysteme, die ein Gefahrenpotenzial bereits frühzeitig erkennen und entsprechend melden. Dafür gibt es Freigeländesicherungen mit Mikrowellentechnik, Zaunsensorik oder Systeme, die mit Videoanalyse arbeiten.

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Alle vorgenannten Einbruchmeldeanlagen sollten mit der Leitstelle eines Sicherheitsdienstes verbunden sein. Bei Gefahr können dann sofort entsprechende Maßnahmen wie der Anruf bei der Polizei und oder die Aussendung des eigenen Sicherheitspersonals zum gefährdeten Objekt in Gang gesetzt werden.

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