Glasbruchmelder – Einbruchschutz für Fensterscheiben

Einbruchschutz

Einbruchschutz für Fensterscheiben – Glasbruchmelder der Alarmanlage

Glasbruchmelder registrieren die Zerstörung oder Beschädigung einer Fensterscheibe. Geht eine Scheibe kaputt, dann löst der Melder Alarm aus. Sie werden direkt auf der Raumseite einer glatten Fensterverglasung mit etwas Abstand zum Fensterrahmen montiert.

Geht durch Einschlagen eine Fensterscheibe zu Bruch (Bild), dann registriert der Glasbruchmelder eine dafür typische Schwingung und gibt ein Signal zur Alarmanlage, die den Alarm auslöst.

Akustische, passive und aktive Glasbruchmelder

Glasbruchmelder

Glasbruchmelder

Glasbruchmelder gibt es in unterschiedlichen Varianten. Der akustische und passive Glasbruchsensor arbeitet mit Schallwellen. Der akustische Melder dient zur Überwachung von Fensterscheiben und Glastüren auf Glasbruch, in dem er auf Luftschallwellen reagiert.

Ein akustischer Melder kann mehrere Scheiben gleichzeitig überwachen. Er wird auf einer zur den schützenden Glasflächen benachbarten oder einer gegenüberliegenden Wand positioniert. Eine sichere Funktion ist nur dann gewährleistet, wenn der Glasbruchmelder von seinem Befestigungsort zu allen Glasflächen eine Sichtverbindung hat.

Passive Glasbruchmelder werden direkt auf die zu überwachende Fensterscheibe geklebt. Der Sensor reagiert auf Erschütterungen, die einen Körperschall auslösen. Ein Alarm wird nur dann ausgelöst, wenn typische Glasbruchschwingungen vorhanden sind. Ein Anklopfen an die Scheibe reicht zum Alarmauslösen nicht aus. Ein piezoelektrischer Sensor im Melder kann die Frequenz der Schwingungen entsprechend differenzieren.

Aktive Glasbruchmelder dienen als Flächenmelder, die direkt auf Fensterscheiben oder auch Glastüren geklebt werden. Aktive Glasbruchmelder bestehen aus einem Sender und mind. einem Empfänger. Durch den Sender wird die Scheibe mit Ultraschall in Schwingung gesetzt, die vom Empfänger(n) registrierte Schallwelle wird ausgewertet. Bei Abweichung zum Normallzustand wird ein Alarm ausgelöst.

Bei der Montage eines Glasbruchmelders ist die Herstelleranleitung zu beachten!

Sicherheitsklasse – Glasbruchmelder nach VdS-Klassen

In seiner Eigenschaft soll ein Glasbruchmelder bei Beschädigung oder mutwilliger Zerstörung von Fensterglas einen Alarm auslösen. Unterschiedliche Glasarten wie Normalglas, Verbundglas, Panzerglas, Glas mit Sicherheitsfolie oder Drahteinlage, Glas mit oder ohne Vorspannung (Sicherheitsglas) bilden verschiedene Ausgangssituationen ab. Entsprechend sind auch die Anforderungen der Versicherer an den zu verwendeten Melder unterschiedlich.

Der Verband der Schadenversicherer (VdS) gibt Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen aus und stellt dabei auch Anforderungen an Glasbruchmelder. Für Sie als PDF-Dokument hier zum nachlesen: >VdS – Glasbruchmelder<. Grundsätzlich wird nach drei Klassen unterschieden, wobei die VdS-Klasse C den höchsten Anspruch abbildet, der in der Regel nur von aktiven Glasbruchmeldern erreicht wird. Akustische und passive Melder erreichen nach VdS die Klasse B.

Glasbruchmelder ohne Sicherheitsklasse

Es gibt auch Glasbruchmelder ohne eine Einstufung und Zertifizierung. Auch wenn sie in Einbruchmeldeanlagen nach DIN EN 50131-1 keine Verwendung finden, erfüllen Sie ihre Funktion und geben Alarm im Schadensfall.

Safety First zum Beispiel ist eine günstige Alternative, die mit einer Lautstärke von ca. 120 dB einen Alarm auslöst, der 1 Minute lang anhält, wenn die Scheibe zu Bruch geht. Das schreckt Einbrecher ab und Schützt Sie vor Diebstahl und Vandalismus.

Das Produkt von Safety First sichert Fenster bis zu 4 m² Fläche. Die Installation und die Bedienung sind einfach. Einen Fensteraufkleber: Alarmgesichert ! liefert Safety First kostenlos mit.

 

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